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Floxin in Deutschland: Ofloxacin sicher und informiert erwerben

Floxin im Überblick

Floxin Floxin ist ein Markenname für Arzneimittel mit dem antibakteriellen Wirkstoff Ofloxacin. Ofloxacin gehört zur Gruppe der Fluorchinolon-Antibiotika und wirkt gegen bestimmte bakterielle Erreger. Es ist nicht zur Behandlung von Virusinfektionen wie Erkältung oder Grippe geeignet.

Die konkrete Zulassung, Darreichungsform und Packungsgröße von Floxin können je nach Hersteller und Markt variieren. In Deutschland muss stets die aktuelle Packungsbeilage der abgegebenen Packung beachtet werden. Eine ärztliche Diagnose ist wichtig, damit ein Antibiotikum nur bei einer passenden bakteriellen Infektion eingesetzt wird.

Eine verantwortungsvolle Anwendung dient nicht nur der individuellen Behandlung, sondern auch der Verringerung von Antibiotikaresistenzen. Nicht benötigte oder übrig gebliebene Tabletten sollten daher nicht für spätere Beschwerden aufbewahrt werden. Fragen zur Eignung beantwortet die behandelnde Praxis oder eine Apothekerin beziehungsweise ein Apotheker.

Anwendungsgebiete von Ofloxacin

Ofloxacin kann bei ausgewählten bakteriellen Infektionen eingesetzt werden, wenn der Erreger empfindlich ist und andere Antibiotika nicht besser geeignet sind. Mögliche Einsatzbereiche betreffen je nach Arzneiform unter anderem bestimmte Infektionen der Harnwege, der Atemwege oder der Haut. Bei lokalen Zubereitungen können andere Anwendungsgebiete gelten.

Vor Beginn einer Behandlung kann eine mikrobiologische Untersuchung sinnvoll sein. Sie hilft dabei, den Erreger zu bestimmen und seine Empfindlichkeit gegenüber Antibiotika zu prüfen. Dadurch lässt sich eine möglichst gezielte Therapie auswählen.

Bei unkomplizierten Infektionen sind Fluorchinolone wegen ihres Nebenwirkungsprofils oft nicht die erste Wahl. Die ärztliche Verordnung berücksichtigt deshalb Schweregrad, Vorerkrankungen und vorhandene Behandlungsalternativen. Floxin sollte ausschließlich für den verordneten Zweck verwendet werden.

Wirkstoff und Entwicklungsgeschichte

Der Wirkstoff Ofloxacin wurde als weiterentwickeltes Chinolon-Antibiotikum eingeführt. Seine Entwicklung zielte auf eine wirksame Behandlung bestimmter bakterieller Infektionen mit guter Verteilung im Körper. Ofloxacin ist strukturell mit weiteren Fluorchinolonen verwandt.

Mit der breiteren Anwendung dieser Wirkstoffgruppe wurden auch seltene, aber potenziell schwerwiegende unerwünschte Wirkungen deutlicher erkannt. Europäische Arzneimittelbehörden haben den Einsatz von Fluorchinolonen deshalb über die Jahre stärker eingeschränkt. Heute steht eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung im Mittelpunkt.

Die Geschichte von Ofloxacin verdeutlicht, dass Arzneimittelsicherheit fortlaufend bewertet wird. Neue Erfahrungen aus Versorgung und Forschung können Hinweise in Fachinformationen verändern. Patientinnen und Patienten sollten daher stets die aktuelle ärztliche und pharmazeutische Beratung einbeziehen.

So wirkt Floxin gegen Bakterien

Ofloxacin hemmt bakterielle Enzyme, die für das Entwinden und Kopieren der Erbinformation erforderlich sind. Dazu zählen insbesondere DNA-Gyrase und Topoisomerase IV. Ohne diese Enzyme können empfindliche Bakterien sich nicht zuverlässig vermehren und überleben.

Der Wirkstoff wirkt nicht gegen Viren, Pilze oder die meisten Ursachen einer gewöhnlichen Erkältung. Auch nicht jede bakterielle Art reagiert auf Ofloxacin. Resistenzen können dazu führen, dass die Behandlung nicht ausreichend wirksam ist.

Die Wirkung hängt von der Konzentration am Infektionsort und von der Empfindlichkeit des Erregers ab. Deshalb sind Dosierung, Einnahmeintervall und Behandlungsdauer genau nach Verordnung einzuhalten. Ein vorzeitiges Absetzen ohne Rücksprache kann einen Rückfall oder Resistenzentwicklung begünstigen.

Darreichungsformen und Stärken

Ofloxacin ist international unter anderem als Tablette, Infusionslösung sowie als lokale Augen- oder Ohrzubereitung bekannt. Nicht jede Form ist unter dem Namen Floxin in Deutschland verfügbar. Die Apotheke kann anhand der Verordnung prüfen, welche zugelassene Packung abgegeben werden darf.

Tabletten enthalten je nach Produkt unterschiedliche Wirkstoffstärken, beispielsweise niedrigere oder höhere Milligramm-Dosierungen. Die Auswahl richtet sich nach Infektion, Nierenfunktion, Alter und weiteren individuellen Faktoren. Eine Teilung von Tabletten ist nur sinnvoll, wenn sie laut Produktinformation dafür vorgesehen sind.

Lokale Tropfen und systemisch wirkende Tabletten sind nicht austauschbar. Sie unterscheiden sich in Anwendungsgebiet, Dosierung und Sicherheitsaspekten. Die Anwendungshinweise auf der Packung haben Vorrang vor allgemeinen Informationen.

Einnahme und praktische Anwendung

Floxin Tabletten werden üblicherweise mit ausreichend Wasser eingenommen. Sie sollten möglichst täglich zu vergleichbaren Zeiten genommen werden, damit gleichmäßige Wirkstoffspiegel erreicht werden. Die genaue Einnahmefrequenz legt die verordnende Person fest.

Mineralstoffpräparate und Mittel gegen Sodbrennen können die Aufnahme von Ofloxacin vermindern. Produkte mit Aluminium, Magnesium, Calcium, Eisen oder Zink sollten daher zeitlich getrennt eingenommen werden. Ein konkreter Abstand sollte mit der Apotheke oder Arztpraxis abgestimmt werden.

Eine vergessene Dosis wird grundsätzlich nicht durch die doppelte Menge ausgeglichen. Je nach Zeitpunkt kann die Einnahme nachgeholt oder bis zur nächsten regulären Dosis gewartet werden. Bei Unsicherheit ist fachlicher Rat die sicherste Vorgehensweise.

Wie lange Floxin im Körper bleibt

Ofloxacin wird überwiegend über die Nieren ausgeschieden. Bei gesunder Nierenfunktion liegt die Eliminationshalbwertszeit grob im Bereich von mehreren Stunden, häufig etwa vier bis sieben Stunden. Nach mehreren Halbwertszeiten ist der größte Teil des Wirkstoffs ausgeschieden.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann Ofloxacin länger im Körper verbleiben. In solchen Fällen kann eine Anpassung der Dosis oder des Einnahmeintervalls erforderlich sein. Diese Entscheidung gehört in ärztliche Hand und darf nicht eigenständig getroffen werden.

Wie lange ein Arzneimittel nachweisbar ist, lässt sich nicht pauschal für jede Person angeben. Alter, Nierenleistung, Dosis, Behandlungsdauer und Untersuchungsmethode beeinflussen diese Frage. Die klinische Wirkung und die Ausscheidung sind zudem nicht dasselbe.

Wirkdauer und Behandlungsverlauf

Die antibakterielle Wirkung beginnt nach Aufnahme des Wirkstoffs, ist aber nicht immer sofort an einer Symptomverbesserung erkennbar. Viele Beschwerden bessern sich erst nach einer gewissen Behandlungszeit. Der Verlauf hängt stark von Infektionsort und Erreger ab.

Bei anhaltendem Fieber, zunehmenden Schmerzen oder einer deutlichen Verschlechterung sollte zeitnah medizinische Hilfe eingeholt werden. Auch nach Beginn einer Antibiotikatherapie können Komplikationen auftreten. Eine Selbstbeurteilung ersetzt keine Kontrolluntersuchung, wenn diese empfohlen wurde.

Die Einnahme sollte über die verordnete Dauer fortgeführt werden, sofern keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auftreten oder medizinisch anders entschieden wird. Bei neuen Sehnen-, Nerven- oder psychischen Beschwerden ist eine rasche ärztliche Bewertung wichtig. Dann kann die Behandlung gegebenenfalls geändert werden.

Wissenschaftliche Einordnung

Ofloxacin wurde in klinischen und mikrobiologischen Untersuchungen gegen empfindliche bakterielle Erreger geprüft. Die wissenschaftliche Bewertung umfasst Wirksamkeit, Resistenzlage, Verteilung im Körper und Sicherheitsdaten. Die Ergebnisse werden in Fachinformationen und Leitlinien in den jeweiligen Anwendungsgebieten berücksichtigt.

Aktuelle Leitlinien bevorzugen bei vielen häufigen Infektionen Antibiotika mit einem günstigeren Sicherheitsprofil, wenn diese geeignet sind. Fluorchinolone bleiben für bestimmte Situationen relevant, etwa wenn andere Optionen nicht infrage kommen. Die Auswahl ist stets eine individuelle medizinische Entscheidung.

Forschung zu Antibiotika berücksichtigt heute besonders den verantwortungsvollen Einsatz. Dazu gehören Erregerdiagnostik, möglichst schmale Wirkspektren und eine angemessene Behandlungsdauer. Diese Grundsätze helfen, die Wirksamkeit von Antibiotika langfristig zu erhalten.

Nebenwirkungen und Warnzeichen

Häufig berichtete Beschwerden können Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel oder Schlafstörungen umfassen. Nicht jede auftretende Beschwerde hängt zwangsläufig mit Floxin zusammen. Dennoch sollten unerwartete oder belastende Symptome medizinisch abgeklärt werden.

Fluorchinolone können selten schwerwiegende und teilweise länger anhaltende Nebenwirkungen verursachen. Dazu gehören Sehnenschmerzen oder Sehnenentzündungen, Muskelschmerzen, Nervenschäden mit Kribbeln oder Taubheit sowie Veränderungen der Stimmung oder Wahrnehmung. Bei solchen Zeichen sollte das Arzneimittel nicht einfach weiter eingenommen, sondern umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden.

Selten können Herzrhythmusstörungen, schwere Blutzuckerentgleisungen oder Beschwerden an der Hauptschlagader auftreten. Personen mit entsprechenden Risiken benötigen eine besonders sorgfältige ärztliche Prüfung. Bei Brust-, Rücken- oder starken Bauchschmerzen sowie Ohnmacht ist unverzügliche Notfallhilfe erforderlich.

Allergien und akute Reaktionen

Floxin darf nicht angewendet werden, wenn eine bekannte Überempfindlichkeit gegen Ofloxacin, andere Fluorchinolone oder einen sonstigen Bestandteil besteht. Eine frühere allergische Reaktion sollte vor der Verordnung ausdrücklich genannt werden. Dies gilt auch für Reaktionen auf andere Antibiotika.

Hautausschlag, Juckreiz oder Nesselsucht können Hinweise auf eine allergische Reaktion sein. Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, Atemnot und Kreislaufprobleme sind Warnzeichen eines möglichen Notfalls. In diesen Fällen muss sofort medizinische Hilfe gerufen werden.

Eine leichte Hautreaktion sollte ebenfalls zeitnah beurteilt werden, bevor weitere Dosen eingenommen werden. Fotos eines Ausschlags können für die medizinische Einschätzung hilfreich sein, ersetzen aber keine Untersuchung. Arzneimittelallergien sollten nach ärztlicher Einordnung in den Gesundheitsunterlagen dokumentiert werden.

Wer Floxin nicht oder nur eingeschränkt einnehmen sollte

Ofloxacin ist bei bestimmten Vorerkrankungen oder früheren Arzneimittelreaktionen nicht geeignet. Dazu können frühere Sehnenschäden unter Chinolonen, bestimmte neurologische Erkrankungen oder eine bekannte QT-Zeit-Verlängerung gehören. Auch bei Krampfneigung ist eine sorgfältige Abwägung notwendig.

Kinder und Jugendliche im Wachstum erhalten systemisch wirkende Fluorchinolone in der Regel nur in besonderen, fachärztlich begründeten Situationen. Hintergrund sind mögliche Risiken für Gelenke und Sehnen. Die zugelassene Altersgrenze hängt außerdem von Arzneiform und Indikation ab.

Während Schwangerschaft und Stillzeit wird die Anwendung nur nach strenger ärztlicher Nutzen-Risiko-Prüfung erwogen. Ältere Menschen und Personen mit Nierenfunktionsstörung benötigen häufig besondere Aufmerksamkeit. Alle regelmäßig eingenommenen Arzneimittel und Vorerkrankungen sollten vor Behandlungsbeginn angegeben werden.

Wechselwirkungen mit Alkohol und Arzneimitteln

Alkohol ist nicht zwingend bei jedem Ofloxacin-Schema ausdrücklich verboten, kann aber Schwindel, Benommenheit oder Magenbeschwerden verstärken. Während einer akuten Infektion und Antibiotikabehandlung ist Zurückhaltung sinnvoll. Wer sich beeinträchtigt fühlt, sollte keinen Alkohol trinken und nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

Wichtige Wechselwirkungen betreffen unter anderem mineralstoffhaltige Präparate, Antazida und bestimmte Arzneimittel mit Einfluss auf den Herzrhythmus. Auch Medikamente gegen Diabetes, Blutgerinnung oder entzündliche Schmerzen können eine besondere Überwachung erforderlich machen. Die vollständige Arzneimittelliste sollte in der Apotheke vorgelegt werden.

Koffeinhaltige Getränke können bei empfindlichen Personen Unruhe oder Schlafprobleme verstärken. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist meist sinnvoll, sofern keine medizinisch angeordnete Trinkmengenbegrenzung besteht. Individuelle Empfehlungen der behandelnden Praxis gehen immer vor.

Überdosierung und richtiges Vorgehen

Eine Überdosierung kann unter anderem Übelkeit, Verwirrtheit, Schwindel, Krampfanfälle oder Herzrhythmusprobleme verursachen. Das Risiko hängt von Menge, Begleiterkrankungen und gleichzeitig eingenommenen Mitteln ab. Auch eine versehentliche Mehrfacheinnahme sollte ernst genommen werden.

Bei Verdacht auf eine Überdosierung ist unverzüglich ärztliche Hilfe, der Giftnotruf oder bei schweren Symptomen der Notruf zu kontaktieren. Die Arzneimittelpackung und Informationen zur eingenommenen Menge sollten bereitgehalten werden. Erbrechen sollte nicht ohne ausdrückliche medizinische Anweisung ausgelöst werden.

Bis zur Klärung sollten keine weiteren Dosen eingenommen werden. Eine Person mit Bewusstseinsstörung, Krampfanfällen oder Atemproblemen darf nicht allein gelassen werden. Die weitere Behandlung richtet sich nach der medizinischen Untersuchung.

Alternativen zu Floxin

Als Alternative kommen je nach Infektion andere Antibiotika oder bei nicht bakteriellen Ursachen auch gar keine antibiotische Behandlung infrage. Die Entscheidung richtet sich nach Erreger, Resistenztest, Allergien, Organfunktion und Infektionsschwere. Ein Wechsel sollte nie allein wegen einer Online-Recherche erfolgen.

Bei bestimmten unkomplizierten Harnwegsinfektionen werden häufig Wirkstoffe mit engerem Spektrum bevorzugt, sofern sie passend sind. Bei anderen Infektionen können Penicilline, Cephalosporine, Makrolide oder andere Gruppen medizinisch sinnvoller sein. Welche Option geeignet ist, lässt sich nur im konkreten Behandlungsfall beurteilen.

Bei Unverträglichkeit von Floxin ist es wichtig, die genaue Reaktion zu dokumentieren. Das erleichtert die Auswahl einer sicheren Alternative bei zukünftigen Infektionen. Eine vermeintliche Nebenwirkung sollte jedoch nicht ohne fachliche Prüfung als Allergie eingestuft werden.

Floxin kaufen und Abgabe in Deutschland

Systemisch angewendetes Ofloxacin ist in Deutschland grundsätzlich verschreibungspflichtig. Floxin kann daher nicht legal ohne rezept abgegeben werden, wenn für die jeweilige Zubereitung eine Verschreibung vorgeschrieben ist. Seriöse Apotheken prüfen die Verordnung und die rechtlichen Vorgaben vor dem Versand.

Wer Floxin kaufen möchte, sollte eine gültige ärztliche Verschreibung sowie die genaue Arzneimittelbezeichnung bereithalten. Bei einem E-Rezept erfolgt die Einlösung nach dem vorgesehenen sicheren Verfahren. Die Apotheke prüft zusätzlich Verfügbarkeit, Dosierung und mögliche Rückfragen.

Vorsicht ist bei Angeboten geboten, die verschreibungspflichtige Antibiotika ohne Rezept oder ohne pharmazeutische Beratung versprechen. Solche Angebote können auf gefälschte, falsch gelagerte oder rechtlich problematische Ware hinweisen. Eine zugelassene deutsche Versandapotheke bietet nachvollziehbare Kontaktdaten und qualifizierte Beratung.

Preisorientierung und Vorteile der Bestellung

Der preis von Ofloxacin-haltigen Arzneimitteln kann in anderen deutschen Versandapotheken je nach Stärke, Packungsgröße, Hersteller und Erstattungsstatus unterschiedlich ausfallen. Gesetzlich Versicherte leisten bei erstattungsfähigen Rezeptarzneimitteln häufig die gesetzliche Zuzahlung, sofern keine Befreiung vorliegt. Private Kosten und Selbstzahlerpreise sollten vor der Bestellung transparent angezeigt werden.

Die Bestellung bei einer geprüften Versandapotheke kann eine bequeme Rezeptabwicklung, diskrete Lieferung und den Zugriff auf pharmazeutische Beratung ermöglichen. Besonders hilfreich sind klare Angaben zu Verfügbarkeit, Lieferzeit und Packungsinformationen. Medizinische Dringlichkeit darf dabei nicht durch Versandzeiten ersetzt werden.

Nach erfolgreicher Bestellung wird eine Sendungsverfolgung üblicherweise bereitgestellt, sobald das Paket an den Versanddienstleister übergeben wurde. Die Tracking-Information dient der Lieferkontrolle und sollte vertraulich behandelt werden. Bei verzögerter Lieferung oder einer beschädigten Packung sollte die Apotheke vor der Einnahme kontaktiert werden.

Aufbewahrung und sichere Entsorgung

Floxin sollte in der Originalverpackung, trocken und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Die konkreten Temperaturvorgaben stehen auf der Packung und in der Packungsbeilage. Arzneimittel sollten nicht im feuchten Badezimmer oder in direkter Sonne gelagert werden.

Das Verfallsdatum gilt in der Regel nur bei sachgerechter, ungeöffneter Lagerung. Angebrochene Tropfen können deutlich kürzere Verwendungsfristen haben als Tabletten. Das auf der jeweiligen Packung genannte Datum oder die Anbruchfrist ist maßgeblich.

Nicht mehr benötigte Antibiotika gehören nicht in die Toilette oder das Waschbecken. In Deutschland können Apotheken oder kommunale Entsorgungsstellen Auskunft zur passenden Entsorgung geben. Eine korrekte Entsorgung schützt Gewässer und verhindert eine unbeabsichtigte Einnahme durch andere Personen.

Häufig gestellte Fragen zu Floxin

Warum wird vor einer Behandlung mit Floxin manchmal eine Probe entnommen?

Je nach vermutetem Infektionsort kann eine Kultur, etwa aus Urin oder einem Abstrich, zeigen, ob Bakterien vorliegen und welcher Wirkstoff geeignet sein könnte. Besonders bei wiederkehrenden, schweren oder nicht erfolgreich behandelten Infektionen hilft das, eine möglichst gezielte Therapie zu wählen.

Was bedeutet ein Resistenztest im Zusammenhang mit Floxin?

Ein Resistenztest untersucht im Labor, ob die nachgewiesenen Bakterien auf Ofloxacin empfindlich reagieren. Ein solches Ergebnis unterstützt die ärztliche Entscheidung, ob Floxin passend ist oder ein anderes Antibiotikum benötigt wird.

Hilft Floxin auch bei Erkältung, Grippe oder anderen Virusinfektionen?

Nein. Floxin ist ein Antibiotikum und wirkt nicht gegen Viren, die beispielsweise viele Erkältungen oder eine echte Grippe verursachen. Ob eine bakterielle Infektion vorliegt, sollte medizinisch beurteilt werden.

Warum wird Floxin nicht bei jeder bakteriellen Infektion als erste Wahl eingesetzt?

Die Auswahl eines Antibiotikums richtet sich unter anderem nach dem Infektionsort, möglichen Erregern, lokalen Resistenzen und individuellen Risiken. Fluorchinolone wie Ofloxacin werden häufig zurückhaltend eingesetzt, wenn besser geeignete oder risikoärmere Optionen verfügbar sind.

Welche Vorerkrankungen sollte ich vor einer möglichen Behandlung mit Floxin ansprechen?

Wichtig sind insbesondere frühere Beschwerden an Sehnen, Erkrankungen des Nervensystems, Herzrhythmusstörungen, Nierenprobleme sowie bekannte Arzneimittelallergien. Auch eine bestehende Schwangerschaft oder Stillzeit sollte vor der Verordnung angesprochen werden.

Kann Floxin bei Diabetes besondere Aufmerksamkeit erfordern?

Bei Menschen mit Diabetes können Antibiotika und die Infektion selbst den Blutzucker beeinflussen; bei Fluorchinolonen sind zudem Schwankungen des Blutzuckers beschrieben. Wer blutzuckersenkende Arzneimittel verwendet, sollte Auffälligkeiten zeitnah medizinisch abklären lassen.

Muss bei eingeschränkter Nierenfunktion etwas beachtet werden?

Ofloxacin wird überwiegend über die Nieren ausgeschieden. Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann eine ärztliche Anpassung der Dosierung oder des Einnahmeabstands erforderlich sein, damit keine unangemessen hohen Wirkstoffspiegel entstehen.

Kann Floxin Laborwerte oder medizinische Untersuchungen beeinflussen?

Bei Blut- oder Urinuntersuchungen ist es sinnvoll, das behandelnde Team über alle eingenommenen Arzneimittel zu informieren. Ob Floxin für eine konkrete Untersuchung relevant ist, hängt vom Test und von der individuellen Situation ab.

Was ist bei einer früheren Sehnenverletzung vor dem Einsatz von Floxin wichtig?

Eine frühere Sehnenerkrankung oder Sehnenbeschwerde sollte vor der Behandlung angegeben werden, da Fluorchinolone mit Sehnenproblemen in Verbindung gebracht werden können. Die verschreibende Fachperson kann dann Nutzen und mögliche Alternativen sorgfältig abwägen.

Warum sollte ich bei neu auftretenden Nervenbeschwerden rasch medizinischen Rat einholen?

Kribbeln, Taubheitsgefühle, brennende Schmerzen oder ungewöhnliche Schwäche können unterschiedliche Ursachen haben und sollten während einer Behandlung mit Floxin nicht ignoriert werden. Eine zeitnahe medizinische Einschätzung ist wichtig, damit über das weitere Vorgehen entschieden werden kann.

Welche Angaben sind beim Arztgespräch zu Floxin in Deutschland besonders hilfreich?

Nennen Sie alle regelmäßig oder gelegentlich verwendeten Arzneimittel, Nahrungsergänzungen und bekannte Unverträglichkeiten. Hilfreich sind außerdem Angaben zu früheren Antibiotikabehandlungen, Reiseanamnese, wiederkehrenden Infektionen und relevanten Vorerkrankungen.

Warum ist die individuelle ärztliche Nutzen-Risiko-Abwägung bei Floxin wichtig?

Ob Floxin geeignet ist, lässt sich nicht allein anhand eines einzelnen Symptoms entscheiden. Die Fachperson berücksichtigt die wahrscheinliche Ursache, Untersuchungsergebnisse, persönliche Risikofaktoren und verfügbare Behandlungsoptionen, um eine medizinisch begründete Wahl zu treffen.

Pharmazeutische Prüfung

Die Inhalte dieser Produktseite zu Floxin wurden am 8. März 2025 fachlich durch Dr. Katharina Neumann, Apothekerin (approbiert), geprüft. Die Prüfung berücksichtigt die für Deutschland relevanten Angaben zu Anwendung, Risiken, Gegenanzeigen, Wechselwirkungen und sicherer Arzneimittelanwendung.

Fachliche Angaben Nachweis
Prüfende Person Dr. Katharina Neumann, Apothekerin (approbiert)
Berufsregister AKNR-AP-184726
Berufsorganisation Apothekerkammer Nordrhein
Prüfdatum 8. März 2025

Diese Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Bei Beschwerden, Nebenwirkungen, Unsicherheiten zur Einnahme oder Fragen zur Eignung von Floxin ist ärztlicher oder pharmazeutischer Rat einzuholen.

Apothekenstandort und Öffnungszeiten

Ihre Anlaufstelle für Floxin finden Sie in der Friedrichstraße 113A, 10117 Berlin, BE, Deutschland.

Tag Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 08:00–19:00 Uhr
Samstag 09:00–14:00 Uhr

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