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Augmentin online kaufen in Deutschland – geprüfte Informationen zur Anwendung

Augmentin im Überblick

Augmentin Augmentin ist ein verschreibungspflichtiges Antibiotikum zur Behandlung bestimmter bakterieller Infektionen. Es kombiniert zwei Wirkstoffe, um die Wirksamkeit gegen empfindliche Erreger zu erweitern. Eine Anwendung sollte nur nach ärztlicher Diagnose und gemäß der verordneten Dauer erfolgen.

Das Arzneimittel wirkt nicht gegen Erkältungen, Grippe oder andere durch Viren verursachte Erkrankungen. Eine unnötige Einnahme kann Nebenwirkungen begünstigen und zur Entwicklung antibiotikaresistenter Bakterien beitragen. Deshalb ist die fachliche Abklärung der Beschwerden besonders wichtig.

In Deutschland ist Augmentin in verschiedenen Stärken und Darreichungsformen verfügbar. Welche Variante geeignet ist, hängt unter anderem von Infektion, Alter, Körpergewicht, Nierenfunktion und Schluckfähigkeit ab. Die konkrete Auswahl trifft die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.

Wirkstoffe und Entwicklung

Augmentin enthält Amoxicillin und Clavulansäure, häufig auch als Clavulanat bezeichnet. Amoxicillin gehört zu den Penicillin-Antibiotika aus der Gruppe der Beta-Lactame. Clavulansäure schützt Amoxicillin bei bestimmten Bakterien vor enzymatischem Abbau.

Die Entwicklung dieser Kombination folgte auf die Erkenntnis, dass manche Bakterien Beta-Lactamasen bilden können. Diese Enzyme können einzelne Penicillin-Antibiotika unwirksam machen. Die Verbindung eines Antibiotikums mit einem Beta-Lactamase-Hemmer war daher ein wichtiger Schritt in der antibakteriellen Therapie.

Die Kombination wird seit Jahrzehnten medizinisch eingesetzt und fortlaufend bewertet. Ihre Anwendung richtet sich heute nach Erregerspektrum, lokaler Resistenzlage und individuellen Patientendaten. Nicht jede bakterielle Infektion benötigt oder profitiert von dieser Wirkstoffkombination.

Wie Augmentin wirkt

Amoxicillin beeinträchtigt den Aufbau der bakteriellen Zellwand. Wachsende, empfindliche Bakterien können dadurch geschädigt werden und absterben. Der Wirkstoff wirkt nur gegen Bakterien, die für ihn empfindlich sind.

Clavulansäure besitzt selbst nur eine begrenzte antibakterielle Wirkung. Ihre wesentliche Aufgabe besteht darin, bestimmte bakterielle Abwehrenzyme zu hemmen. So kann Amoxicillin bei einigen Erregern seine Wirkung besser entfalten.

Ob Augmentin bei einer Infektion sinnvoll ist, lässt sich nicht allein anhand der Symptome entscheiden. Bei bestimmten Erkrankungen können Untersuchung, Abstrich, Urinprobe oder andere Diagnostik erforderlich sein. Eine Kultur mit Resistenztest kann bei komplizierten oder wiederkehrenden Infektionen besonders hilfreich sein.

Anwendungsgebiete bei bakteriellen Infektionen

Augmentin kann bei ausgewählten bakteriellen Infektionen der Atemwege, der Harnwege, der Haut oder des Zahn- und Kieferbereichs eingesetzt werden. Auch andere Infektionen können je nach ärztlicher Beurteilung infrage kommen. Die Zulassung und passende Dosierung unterscheiden sich nach Darreichungsform.

Bei Halsschmerzen, Husten oder Nebenhöhlenbeschwerden liegt nicht automatisch eine bakterielle Ursache vor. Viele dieser Beschwerden heilen ohne Antibiotikum ab. Die Entscheidung für eine Behandlung sollte daher nicht auf Selbstdiagnose beruhen.

Bei zunehmenden Beschwerden, hohem Fieber, Atemnot, starken Schmerzen oder deutlich eingeschränktem Allgemeinzustand ist eine zeitnahe medizinische Einschätzung erforderlich. Dies gilt ebenso für Beschwerden bei Säuglingen, älteren Menschen oder immungeschwächten Personen. Augmentin ersetzt keine notwendige Untersuchung.

Darreichungsformen und Stärken

Augmentin ist je nach Markt und Verordnung unter anderem als Filmtablette, Pulver zur Herstellung einer Suspension und intravenöse Zubereitung erhältlich. Tabletten sind für Personen geeignet, die sicher schlucken können. Flüssige Zubereitungen werden häufig nach Gewicht dosiert und erleichtern die Anwendung bei Kindern.

Bei Tabletten finden sich beispielsweise Kombinationen wie 500 mg Amoxicillin mit 125 mg Clavulansäure oder 875 mg mit 125 mg. Diese Angaben sind Beispiele und keine Anleitung zur Selbstmedikation. Andere Stärken und Dosierschemata können verfügbar sein.

Die Menge an Clavulansäure und die Einnahmehäufigkeit sind je nach Präparat relevant. Unterschiedliche Augmentin-Stärken sind daher nicht beliebig austauschbar. Packungsbeilage, ärztliche Verordnung und Beratung in der Apotheke geben Orientierung.

Richtige Einnahme und Behandlungsdauer

Augmentin wird üblicherweise zu Beginn einer Mahlzeit eingenommen. Das kann die Verträglichkeit im Magen-Darm-Bereich verbessern und eine zuverlässige Aufnahme unterstützen. Tabletten sollten mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden.

Die verordnete Einnahmehäufigkeit und Dauer sollten genau eingehalten werden. Dosen sollten nicht eigenmächtig verdoppelt werden, wenn eine Einnahme vergessen wurde. Bei Unsicherheit hilft ein Blick in die Packungsbeilage oder eine Rückfrage in der Apotheke oder Praxis.

Ein frühzeitiges Absetzen kann dazu führen, dass nicht alle Bakterien beseitigt werden. Eine längere Einnahme als verordnet erhöht dagegen unnötig das Risiko für unerwünschte Wirkungen. Wenn Beschwerden nicht besser werden oder zurückkehren, sollte medizinischer Rat eingeholt werden.

Wirkbeginn, Wirkdauer und Ausscheidung

Nach der Einnahme werden die Wirkstoffe aufgenommen und erreichen innerhalb relativ kurzer Zeit wirksame Blutspiegel. Eine spürbare Besserung hängt jedoch von Art und Schwere der Infektion ab. Sie ist nicht bei allen Menschen im gleichen Zeitraum zu erwarten.

Bei normaler Nierenfunktion liegen die Halbwertszeiten von Amoxicillin und Clavulansäure grob im Bereich von etwa einer Stunde. Ein großer Teil wird über die Nieren ausgeschieden. Nach mehreren Halbwertszeiten ist der Wirkstoffspiegel deutlich abgesunken, bei eingeschränkter Nierenfunktion kann dies länger dauern.

Die antibakterielle Wirkung ist eng daran gebunden, wie lange ausreichende Wirkstoffkonzentrationen vorhanden sind. Deshalb ist das vorgeschriebene Einnahmeintervall wichtig. Die Dauer einer Behandlung wird medizinisch festgelegt und ist nicht mit der reinen Verweildauer im Körper gleichzusetzen.

Wissenschaftliche Einordnung

Amoxicillin mit Clavulansäure ist ein gut untersuchtes Antibiotikum für passende bakterielle Indikationen. Klinische Forschung und langjährige Anwendung unterstützen seinen Einsatz, wenn empfindliche Erreger wahrscheinlich oder nachgewiesen sind. Die individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung bleibt dennoch erforderlich.

Antibiotika wirken nicht als allgemeine Mittel gegen Entzündungen oder Schmerzen. Ein Nutzen ist nur zu erwarten, wenn eine geeignete bakterielle Ursache vorliegt. Bei viralen Infekten überwiegen mögliche Nachteile einer unnötigen Anwendung.

Resistenzen können die Behandlung beeinflussen und regional unterschiedlich sein. Medizinische Fachpersonen berücksichtigen deshalb Leitlinien, Erregerlage und gegebenenfalls mikrobiologische Befunde. Eine verantwortungsvolle Anwendung schützt auch die Wirksamkeit von Antibiotika für andere Patientinnen und Patienten.

Häufige und wichtige Nebenwirkungen

Zu den häufigeren Nebenwirkungen gehören Durchfall, Übelkeit, Bauchbeschwerden und Hautausschlag. Diese Beschwerden sind unterschiedlich stark ausgeprägt und müssen nicht bei jeder Einnahme auftreten. Leichte Beschwerden sollten dennoch beobachtet und bei anhaltender Belastung abgeklärt werden.

Starker, anhaltender oder blutiger Durchfall während oder nach der Behandlung kann auf eine ernsthafte Darmentzündung hinweisen. In diesem Fall ist zeitnah ärztlicher Rat notwendig. Mittel gegen Durchfall sollten nicht ohne fachliche Rücksprache eingesetzt werden.

Selten können Leberwerte verändert sein oder Zeichen einer Lebererkrankung auftreten. Gelbfärbung von Haut oder Augen, dunkler Urin, starker Juckreiz oder ausgeprägte Müdigkeit sollten rasch medizinisch abgeklärt werden. Die Packungsbeilage enthält eine vollständiger dargestellte Übersicht möglicher Risiken.

Allergien und schwere Hautreaktionen

Augmentin darf bei bekannter schwerer Allergie gegen Amoxicillin, Penicilline oder andere Beta-Lactam-Antibiotika in der Regel nicht angewendet werden. Frühere Reaktionen sollten vor Beginn der Behandlung unbedingt angegeben werden. Dazu zählen auch Reaktionen auf Cephalosporine, wenn sie schwerwiegend waren.

Schwellungen im Gesicht oder Rachen, Atemprobleme, Kreislaufbeschwerden oder großflächige Nesselsucht können Zeichen einer akuten allergischen Reaktion sein. Dies ist ein Notfall und erfordert sofortige medizinische Hilfe. Die Einnahme darf in einer solchen Situation nicht einfach fortgeführt werden.

Auch schwere Hautausschläge mit Blasen, Schleimhautbeteiligung, Fieber oder Abschälen der Haut müssen unverzüglich ärztlich beurteilt werden. Solche Reaktionen sind selten, aber potenziell ernst. Bei neu auftretendem Ausschlag während einer Antibiotikatherapie ist besondere Vorsicht geboten.

Gegenanzeigen und besondere Vorsicht

Eine frühere gelbsuchtbedingte oder leberschädigende Reaktion auf Amoxicillin und Clavulansäure ist eine wichtige Gegenanzeige. Auch bei bestehenden Lebererkrankungen kann eine engmaschigere Beurteilung erforderlich sein. Die ärztliche Anamnese sollte vollständig und ehrlich erfolgen.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann eine Anpassung von Stärke oder Einnahmeintervall notwendig sein. Dies betrifft besonders Menschen mit fortgeschrittener Nierenerkrankung oder Dialyse. Eine Selbstwahl der Dosis ist nicht sicher.

Bei Verdacht auf infektiöse Mononukleose wird Amoxicillin häufig vermieden, da ein ausgeprägter Hautausschlag auftreten kann. Schwangerschaft und Stillzeit sollten ebenfalls vor der Einnahme angesprochen werden. Die Entscheidung erfolgt nach individueller medizinischer Bewertung.

Altersgrenzen und Anwendung bei Kindern

Für Kinder kommen häufig gewichtsbezogen dosierte Suspensionen oder andere geeignete Darreichungsformen infrage. Nicht jede Tablettenstärke ist für jedes Kind geeignet. Eltern und Betreuungspersonen sollten ausschließlich die verordnete Menge abmessen.

Bei Säuglingen und kleinen Kindern ist eine ärztliche Diagnose besonders wichtig. Symptome wie Trinkschwäche, Teilnahmslosigkeit, Atemprobleme oder anhaltendes Fieber benötigen eine zeitnahe Abklärung. Antibiotika dürfen nicht aus Restbeständen anderer Personen gegeben werden.

Jugendliche können je nach Körpergewicht und Präparat eine andere Dosierung erhalten als kleinere Kinder. Das Mindestalter allein reicht für die Auswahl nicht aus. Die jeweilige Fachinformation und die ärztliche Verordnung sind maßgeblich.

Wechselwirkungen und Alkohol

Informieren Sie die Praxis oder Apotheke über alle Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzlichen Präparate. Besonders relevant können unter anderem Blutverdünner, Allopurinol, Methotrexat und bestimmte Medikamente nach Organtransplantationen sein. Auch die Einnahme anderer Antibiotika kann bedeutsam sein.

Alkohol verursacht mit Augmentin keine typische direkte Wechselwirkung wie bei manchen anderen Arzneimitteln. Er kann jedoch Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel oder Belastungen für die Leber verstärken. Während einer akuten Infektion ist Zurückhaltung daher sinnvoll.

Hormonelle Verhütungsmittel werden durch die meisten Antibiotika nicht grundsätzlich unwirksam. Erbrechen oder schwerer Durchfall können aber die Aufnahme einer Pille beeinträchtigen. In solchen Fällen sollten die Hinweise des Verhütungsmittels und medizinischer Rat berücksichtigt werden.

Überdosierung und vergessene Dosen

Eine versehentliche Überdosierung kann Magen-Darm-Beschwerden, Krampfanfälle oder andere Probleme verursachen, besonders bei eingeschränkter Nierenfunktion. Bei einer deutlich zu hohen Menge sollte umgehend ärztlicher Rat, der Giftnotruf oder bei schweren Symptomen der Notruf kontaktiert werden. Packung und Angaben zur eingenommenen Menge sollten bereitgehalten werden.

Bei einer vergessenen Dosis wird diese grundsätzlich eingenommen, sobald sie bemerkt wird, sofern die nächste Einnahme nicht unmittelbar bevorsteht. Zwei Dosen sollten nicht gleichzeitig eingenommen werden. Die konkreten Hinweise der Packungsbeilage haben Vorrang.

Bei Erbrechen kurz nach der Einnahme ist nicht automatisch klar, ob eine Ersatzdosis nötig ist. Dies hängt vom Zeitpunkt, der Darreichungsform und der individuellen Situation ab. Apotheke oder behandelnde Praxis können eine sichere Einschätzung geben.

Abhängigkeit und verantwortungsvoller Gebrauch

Augmentin verursacht nach heutigem medizinischem Kenntnisstand keine körperliche Abhängigkeit oder Suchterkrankung. Es wirkt nicht auf die für klassische Abhängigkeit typischen Belohnungsmechanismen. Trotzdem sollte es nur für die verordnete Erkrankung verwendet werden.

Antibiotika sollten weder geteilt noch für spätere Beschwerden aufbewahrt werden. Eine ähnliche Symptomatik kann eine völlig andere Ursache haben. Nicht benötigte Reste gehören in die Apotheke oder in die örtlich vorgesehene Entsorgung, nicht in Toilette oder Waschbecken.

Verantwortungsvoller Antibiotikaeinsatz umfasst die korrekte Einnahme und die Beachtung von Warnzeichen. Er reduziert vermeidbare Nebenwirkungen und unterstützt den Erhalt wirksamer Therapien. Fragen zur Behandlung lassen sich am sichersten mit medizinischem Fachpersonal klären.

Alternativen zu Augmentin

Alternativen hängen von der Infektion, vermuteten Erregern, Allergien und lokalen Resistenzmustern ab. In manchen Fällen ist ein anderes Antibiotikum geeigneter. In anderen Fällen genügt eine symptomorientierte Behandlung ohne Antibiotikum.

Bei einer bestätigten Penicillinallergie können je nach Erkrankung andere Wirkstoffgruppen erwogen werden. Diese haben eigene Gegenanzeigen, Wechselwirkungen und Nebenwirkungsprofile. Ein eigenständiger Wechsel auf vorhandene Medikamente ist nicht ratsam.

Bei Zahnschmerzen, Hautabszessen oder bestimmten Harnwegsbeschwerden kann zusätzlich eine lokale Behandlung oder ein Eingriff notwendig sein. Antibiotika allein beseitigen nicht jede Ursache. Eine fachgerechte Untersuchung verhindert Verzögerungen bei erforderlichen Maßnahmen.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Tabletten sollten in der Originalverpackung, trocken und vor übermäßiger Wärme geschützt aufbewahrt werden. Die auf der Packung angegebene Temperatur und das Verfalldatum sind zu beachten. Arzneimittel müssen für Kinder unzugänglich gelagert werden.

Eine zubereitete Suspension kann besondere Lagerbedingungen und eine begrenzte Verwendungsdauer haben. Diese Angaben unterscheiden sich je nach Produkt und stehen auf Etikett und Packungsbeilage. Vor jeder Gabe sollte die Suspension nach Anleitung geschüttelt werden.

Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel sollten nicht weiterverwendet werden. Die Abgabe über eine Apotheke ist eine sichere und umweltschonende Möglichkeit. Bei Fragen zur Entsorgung gelten die örtlichen Hinweise.

Bestellung über eine Versandapotheke

Augmentin ist in Deutschland nicht verschreibungsfrei erhältlich. Eine seriöse Versandapotheke gibt das Arzneimittel nur nach Prüfung einer gültigen ärztlichen Verschreibung ab. Angebote, die eine Abgabe ohne diese Prüfung versprechen, sind ein erhebliches Warnsignal.

Der Kauf über eine zugelassene Apotheke kann diskrete Bestellung, fachliche Beratung und transparente Produktinformationen verbinden. Vor der Bestellung sollten Wirkstärke, Darreichungsform und Verordnung sorgfältig abgeglichen werden. Bei Unsicherheiten ist eine pharmazeutische Beratung sinnvoll.

Die Arzneimittelsicherheit sollte immer wichtiger sein als eine schnelle Verfügbarkeit. Achten Sie auf ein vollständiges Impressum, erreichbare Beratung und nachvollziehbare Abgabeprozesse. Persönliche Gesundheitsdaten sollten nur über geschützte Bestellwege übermittelt werden.

Kosten, Bestellung und Sendungsverfolgung

Die Kosten für Augmentin können zwischen Versandapotheken je nach Stärke, Packungsgröße, Lieferweg und Abrechnungsart variieren. Gesetzlich Versicherte zahlen bei einer erstattungsfähigen Verordnung häufig eine gesetzliche Zuzahlung, sofern keine Befreiung vorliegt. Privatversicherte erhalten die Unterlagen üblicherweise zur Einreichung entsprechend ihrem Tarif.

Für eine Bestellung werden das richtige Präparat und eine gültige Verschreibung benötigt. Nach erfolgreicher Prüfung wird die Abgabe vorbereitet und an die angegebene Lieferadresse versandt. Rückfragen zur Verordnung können den Versand verzögern, dienen jedoch der Arzneimittelsicherheit.

Nach Übergabe an den Versanddienstleister steht je nach gewählter Lieferart häufig eine Sendungsverfolgung zur Verfügung. Diese informiert über Bearbeitungs- und Zustellstatus, ersetzt aber keine Beratung zur Einnahme. Bei beschädigter Packung, fehlender Kühlungsvorgabe oder Unklarheiten zum Produkt sollte vor der Anwendung die Apotheke kontaktiert werden.

Häufig gestellte Fragen zu Augmentin

Hilft Augmentin bei Erkältung, Grippe oder COVID-19?

Nein. Augmentin ist ein Antibiotikum und wirkt nicht gegen Viren, die typischerweise Erkältungen, Influenza oder COVID-19 verursachen. Ob eine bakterielle Infektion vorliegt und eine antibiotische Behandlung sinnvoll ist, sollte ärztlich beurteilt werden.

Woran lässt sich erkennen, ob die Infektion auf Augmentin anspricht?

Entscheidend sind der Verlauf der Beschwerden und gegebenenfalls ärztliche Kontrolluntersuchungen. Bleibt eine deutliche Besserung aus, verschlimmern sich Symptome oder treten neue Beschwerden auf, sollte die behandelnde Praxis kontaktiert werden. Die Therapie sollte nicht eigenständig umgestellt oder vorzeitig beendet werden.

Kann vor der Behandlung mit Augmentin ein Erregernachweis sinnvoll sein?

Bei bestimmten oder wiederkehrenden Infektionen kann eine Probe, etwa ein Abstrich oder eine Urinprobe, helfen, den Erreger und seine Empfindlichkeit gegenüber Antibiotika zu prüfen. Das ist besonders relevant, wenn frühere Behandlungen nicht ausreichend gewirkt haben. Ob ein solcher Test erforderlich ist, richtet sich nach Infektionsort und Krankheitsbild.

Ist Augmentin mit Co-Amoxiclav dasselbe?

Co-Amoxiclav ist eine gebräuchliche Bezeichnung für die Kombination, die auch unter dem Markennamen Augmentin angeboten wird. Unterschiede können je nach Hersteller bei Handelsname, verfügbaren Formen oder Hilfsstoffen bestehen. Bei einem Präparatewechsel sollte auf die ärztlich verordnete Dosierung geachtet werden.

Darf Augmentin in der Schwangerschaft eingenommen werden?

Eine Anwendung in der Schwangerschaft sollte immer individuell ärztlich abgewogen werden. Dabei werden unter anderem die Art der Infektion, das Schwangerschaftsstadium und mögliche Behandlungsalternativen berücksichtigt. Schwangere sollten Augmentin weder beginnen noch absetzen, ohne ihre Ärztin oder ihren Arzt einzubeziehen.

Ist Stillen während einer Behandlung mit Augmentin möglich?

Ob Stillen fortgesetzt werden kann, sollte ärztlich oder pharmazeutisch beurteilt werden. Kleine Mengen können in die Muttermilch übergehen; beim Säugling sollte unter anderem auf Durchfall, Soor oder Hautausschlag geachtet werden. Bei auffälligen Beschwerden ist zeitnah medizinischer Rat einzuholen.

Kann Augmentin die Darmflora beeinflussen?

Wie andere Antibiotika kann Augmentin das Gleichgewicht der Darmbakterien vorübergehend verändern. Dadurch können beispielsweise weicher Stuhl oder Durchfall auftreten. Bei schwerem, anhaltendem oder blutigem Durchfall während oder nach der Behandlung ist eine rasche ärztliche Abklärung wichtig.

Kann unter Augmentin eine Pilzinfektion entstehen?

Durch Veränderungen der natürlichen Keimflora können gelegentlich Pilzinfektionen, etwa im Mund- oder Genitalbereich, begünstigt werden. Hinweise können weißliche Beläge, Juckreiz, Brennen oder ungewöhnlicher Ausfluss sein. Bei solchen Beschwerden sollte eine medizinische Einschätzung erfolgen, damit die Ursache korrekt behandelt wird.

Beeinträchtigt Augmentin die Fahrtüchtigkeit?

Augmentin verursacht nicht bei allen Menschen Einschränkungen, dennoch können etwa Schwindel, Unwohlsein oder selten andere Beschwerden auftreten. Wer sich beeinträchtigt fühlt, sollte nicht Auto fahren, Maschinen bedienen oder Tätigkeiten mit erhöhtem Unfallrisiko ausführen. Auch die zugrunde liegende Infektion kann die Leistungsfähigkeit mindern.

Sollte ich medizinischem Personal mitteilen, dass ich Augmentin einnehme?

Ja. Informieren Sie Ärztinnen, Ärzte, Zahnärztinnen, Zahnärzte und Apotheken in Deutschland über die aktuelle Einnahme sowie über frühere Unverträglichkeiten gegenüber Antibiotika. Das ist besonders vor Untersuchungen, neuen Verordnungen oder bei der Beurteilung neuer Beschwerden relevant. Eine aktuelle Medikamentenliste kann dabei helfen.

Pharmazeutische Prüfung

Die Inhalte dieser Produktseite zu Augmentin wurden von Dr. Katharina Neumann, Apothekerin (approbiert), fachlich geprüft und auf eine sachliche, verständliche Darstellung für Patientinnen und Patienten in Deutschland kontrolliert.

Prüfangabe Information
Fachliche Prüfung Dr. Katharina Neumann, Apothekerin (approbiert)
Register-Nr. AKNR-AP-184726
Berufsständische Stelle Apothekerkammer Nordrhein
Prüfdatum 23. März 2026

Augmentin ist ein verschreibungspflichtiges Antibiotikum. Die Anwendung sollte ausschließlich nach ärztlicher Verordnung erfolgen; insbesondere sind Dosierung, Behandlungsdauer, bekannte Allergien und mögliche Wechselwirkungen individuell zu berücksichtigen.

Diese Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche Beratung oder Diagnose durch eine Ärztin oder einen Arzt.

Apothekenstandort und Öffnungszeiten

Für Augmentin finden Sie unsere Apotheke in Friedrichstraße 113A, 10117 Berlin, BE, Deutschland.

Tag Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 08:00–19:00 Uhr
Samstag 09:00–14:00 Uhr

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